
Sharingstationen stellen eine Infrastruktur für geteilte Mikromobilitätsangebote (zum Beispiel Leih-E-Scooter oder -Fahrräder) dar. Die Einrichtung von Sharingstationen dient der stadtverträglichen und zielgerichteten Gestaltung dieser Mobilitätsangebote. Im Zusammenhang mit Sharingstationen werden umliegend digitale Parkverbotszonen eingerichtet, sodass sich das Abstellen der Fahrzeuge in den Sharingstationen bündelt und der umliegende öffentliche Raum entlastet wird. Gleichzeitig können Sharingstationen als Haltestellen für Shared Mobility verstanden werden, an denen die Mobilitätsangebote zuverlässig aufzufinden sind und genutzt werden können.
Durch Sharingstationen werden geteilte Mobilität und dadurch auch Inter- und Multimodalität gestärkt. Gemäß der politisch beschlossenen Strategie (OVA/014/2024) entstehen Sharingstationen derzeit im gesamten Stadtbereich, sowohl als zusammenhängendes Zielnetz mit durchgehender Parkverbotszone im erweiterten Innenstadtbereich als auch bedarfsgerecht in Stadtteilzentren, an ÖPNV-Haltepunkten oder an anderweitigen Points of Interest.
Der Ausbau von Sharingstationen steht im Förderprojekt Multi-Mo-DUS in einem besonderen Fokus. Im Rahmen des Förderprojekts wird der Modellraum in den Stadtteilen Pempelfort, Derendorf und Golzheim flächendeckend mit Sharingstationen ausgestattet.
Die bauliche Umsetzung sowie der Betrieb der Sharingstationen erfolgt durch die städtische Tochtergesellschaft Connected Mobility Düsseldorf GmbH (CMD).

Die Standorte der bisher umgesetzten Sharingstationen sind in folgender Karte dargestellt:
Die Maßnahme ersetzt die Maßnahme "Ausbau neuer Mobilitätsformen: E-Roller" der „Merit Order Verkehr“, die Potenzialstudie zur Erreichung des Klimaneutralitätsziels im Sektor Mobilität aus dem Jahr 2021.
Connected Mobility Düsseldorf GmbH