
Bei der Planung von Mobilitätsstationen wird auf eine integrierte Planung gesetzt. Maßnahmen, die zur verbesserten Klimaanpassung beitragen oder für eine soziale, sichere oder saubere Stadt sorgen, werden bei der Planung bedacht (zum Beispiel durch hochwertiges Stadtmobiliar, verbesserte Verkehrsführung, begrünte Dachflächen, vergrößerte Baumscheiben et cetera). Somit können Mobilitätsstationen, neben einer bedarfsgerechten Mobilität, effektiv zu einer schöneren Stadt und mehr Aufenthalts- und Lebensqualität beitragen. Durch ein ansprechendes Design und die Verwendung nachhaltiger Materialien integrieren sich die Mobilitätsangebote in das städtebauliche Erscheinungsbild und sorgen so für eine hohe Nutzerakzeptanz und Standortattraktivität.

Im August 2021 hat der Ordnungs- und Verkehrsausschuss der Stadt Düsseldorf die stadtweite Strategie für die Entwicklung von Mobilitätsstationen beschlossen (OVA/072/2021). Ziel ist es, ein stadtweites Netz von 100 Stationen aufzubauen.
Bis Ende 2025 wurden insgesamt bereits 30 Mobilitätsstationen gebaut und in Betrieb genommen. Im Förderprojekt Multi-Mo-DUS steht der Ausbau von Mobilitätsstationen in einem besonderen Fokus. Im Rahmen des Förderprojekts werden bis zum Frühjahr des Jahres 2027 insgesamt 18 Mobilitätsstationen im Modellraum der Stadtteile Pempelfort, Derendorf und Golzheim umgesetzt.
Die Mobilitätsstationen werden im Auftrag der Stadt Düsseldorf durch die städtischen Tochtergesellschaft Connected Mobility Düsseldorf GmbH (CMD) geplant und umgesetzt.
Die Standorte der bisher umgesetzten Mobilitätsstationen sind in folgender Karte dargestellt:
Die Maßnahme ist Teil der „Merit Order Verkehr“, die Potenzialstudie zur Erreichung des Klimaneutralitätsziels im Sektor Mobilität aus dem Jahr 2021.
Connected Mobility Düsseldorf GmbH